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Zurück Ein Brief an Herbert W. Franke zu seinem 80. Geburtstag am 14. Mai 2007 ![]() Lieber Herbert "...über Allem liegt die prickelnde Erwartung von etwas Unvorstellbarem?". Mit diesem Satz beginnt Dein Roman ?"Der Orchideenkäfig?" von 1961. Mit diesem Zitat beginnt auch dieser Brief, den ich heute, am 24. Dezember dieses Jahres 2006 schreibe. Es ist Weihnachten, der Tag einer Geburt, eine Atmosphäre der Besinnung, der Rekapitulation, des Erinnerns an das Vergangene und der freien Spekulation über das Bevorstehende. In einigen Monaten wirst Du am 14. Mai Deinen 80. Geburtstag feiern. Ich gratuliere Dir und suche nach einem passenden Geschenk. Können immaterielle Erinnerung und Schilderung ein Geschenk sein? Ich möchte diesen Anlass nutzen, um etwas ganz Persönliches zum Ausdruck zu bringen. Ich möchte Dir schildern, welche Wirkung DU (als Buchautor) auf das Leben eines Lesers genommen hast, auf mein Leben. Insoweit ist dieser Brief eine Rekapitulation, ein persönliches Gedankennetz unserer verschiedenen Verknüpfungen - aus meiner Sicht gesehen und in/mit meinem Leben gelebt. Und für diese völlig unbeabsichtigte aber gravierende Veränderung meines Lebens möchte ich Dir danken, weil ich mich bis heute erfüllt fühle. Warum schreibe ich diesen Brief an Dich gerade heute, so viele Monate vor Deinem Geburtstag? Am Weihnachtsabend des Jahres 1980 bist Du mir als Autor von drei Romanen erstmals begegnet. Es waren Romane, die mir meine Frau an diesem Abend geschenkt hat. Das Gedankennetz, Der Orchideenkäfig und Zone Null. Ich erinnere mich genau an diese drei Taschenbücher, von denen ich ein abgegriffenes und mit vielen spontanen Notizen beschriebenes Exemplar jetzt in der Hand halte. Drei Bücher, die wissenschaftlich begründete Ausblicke in die Welt von morgen versprechen. Damals ergab sich für mich spontan die Frage: Welches Buch lese ich zuerst? Der Titel "Der Orchideenkäfig" ließ mich Fremdes, Schönes, Bedrohliches assoziieren. Eine prickelnde Kombination. Wer ist der Autor? Ein Name, den ich nicht kannte. Ein Mann, der Physik, Chemie, Psychologie und Philosophie studiert hat. Ein Mann, der Naturwissenschaften mit Geisteswissenschaften verbindet. Ein Mann, der die Tiefe von Höhlen erforscht und zugleich über den Horizont hinaus blickt und bis in ferne Galaxien seiner eigenen Gedanken denkt. Ein Mann der Neugierde und der Phantasie. Und ein Mann, der im klassischen Sinn den Fragen der Alchemie nachgeht. Was hält die Welt im Kern und in seinen Grenzen zusammen... die Trennung, die Reinigung, die Konzentration! Es gab überraschende Übereinstimmungen zwischen mir und diesem Autor und ich las, bei prasselndem Kaminfeuer, den Roman "Der Orchideenkäfig". Er beginnt: "über Allem liegt... die prickelnde Erwartung... von etwas Unvorstellbarem". Bei diesem Satz habe ich das Buch zur Seite gelegt und in das Feuer gesehen. Dieser Satz hat Bilder in mir ausgelöst, hat konkrete Veränderungen für mich eingeleitet, hat mich bestärkt, einen bestimmten Weg zu gehen und davon möchte ich Dir in diesem Brief erzählen. Vielleicht wird Dir mancher Hintergrund deutlich, wenn ich berichte, in welcher Phase ich auf welche Weise von Dir inspiriert wurde. Dein Roman endet mit den Worten: "Er ging weiter auf die Straße hinaus ins Freie...". Er ging ins Freie wovon war er frei? Wozu war er frei! Wo liegt meine Freiheit jenseits des Horizonts alltäglicher Routinen und Überraschungen? Wozu war ich frei? Frei, welches Risiko einzugehen? Welche Visionen umzusetzen. Erinnerung - 1980 Irgendwann in der Weihnachtsnacht 1980 legte ich den Orchideenkäfig aus der Hand, dachte nach und entschloss ich mich DAS zu tun, wovon ich lange schon geträumt hatte. Es einfach zu machen. Ohne Auftrag. Ohne erkennbare Chance auf kommerziellen Nutzen. Nur für mich. Als Beweis, etwas selbst (!) Gesetztes verwirklichen zu können. Eine Idee umzusetzen in Handlung. Nach vielen Ausflügen in den Garten der Poesie beschloss ich in diesem Moment, ein Buch zu schreiben. Einen Roman. Ich nannte ihn "Syn-Code-7" und beschrieb meine Vorstellungen von einer Gesellschaft, die durch Bio-Technologie geprägt ist. Eingebettet in die Handlung habe ich ein Kunstprojekt. Mit dem Laser stimulierte Einzeller formen fantastische Bilder, verbinden ungesehene Szenen und Musik mit ungehörten Klangfarben, Sequenzen, Melodien, Stimmungen, Atmosphären, Intensitäten. Erinnerung 1981 Im Sommer 1981 war das Manuskript fertig und zufällig (?) las ich einen Aufruf des Luchterhand Verlages, der nach unveröffentlichten Manuskripten über das Thema "Wie werden wir morgen leben" suchte. Ich reichte das Manuskript ein - und erhielt keine Antwort. Irgendwann aus dem "Off" kam ein Anruf von Dir. Als Mitglied der Jury hattest Du die Information, dass die Ausschreibung ins Stocken geraten war, der Verlag hatte den Wettbewerb intern in Frage gestellt. Deine Frage an mich: "Kann ich das Manuskript an einen anderen Verlag geben!" Meine Antwort: "Gerne!" Wenige Wochen später erreichte mich ein Brief von der Geschäftsleitung des Suhrkamp Verlages. Gottfried Honnefelder hatte das Manuskript in einer langen Nacht selber gelesen, er lud mich nach Frankfurt ein und begrüßte mich als neuen Autor des Verlages. Was für ein Augenblick... was für ein möglicher, neuer Weg... 1982 erschien "Syn-Code-7", 1983 erschien "DigIt"... Ich weiß nicht, ob ich mich jemals angemessen für Deine Vermittlung damals bedankt habe bei dieser Gelegenheit will ich es nachholen. Danke Herbert! Für mich war es nicht nur die Veröffentlichung eines Manuskripts und ein damals sehr hoher Honorar-Vorschuss, sondern auch ein besonderes Gefühl, gerade von jenem Verlag angenommen worden zu sein, der für mich DER literarische Verlag unserer kritischen Intelligenz war: Adorno, Habermass, Marcuse, Luhmann, Benjamin, Haug, um nur einige zu nennen. Mein Leben bekam einen neuen "Spin", ich fühlte mich im freien Spiel völlig neuer Kräfte und Möglichkeiten. Dein Buch hat mich wie ein Spiegel auf mich gelenkt. Erinnerung - 1981 Weihnachten 1980 war Herbert W. Franke für mich ein noch unbekannter Literat, in dem ich eigene Träume verwirklicht sah. Ein Vor-Bild. Eine anzustrebende Lebenssituation getragen von der Lust, Neues zwischen Wissenschaft und Kunst zu erforschen, sich ständig zu bewegen, Unbekanntes zu suchen. Als Lektor der Polaris-Reihe bei Suhrkamp gab mir Franz Rottensteiner den Anlass, mich eingehender mit Herbert W. Franke zu befassen. 1981 bat er mich, für eine Sonderausgabe der Polaris-Anthologie, einen Essay über Dich zu schreiben. Der Band 6 sollte Dir gewidmet werden. Mein Text spiegelte mein eigenes Interesse wider, nämlich über die Verbindung von Kunst und Wissenschaft nachzudenken und so verfasste ich das "Plädoyer für die Verbindung von Kunst und Wissenschaft" mit Bemerkungen zur Arbeit von Herbert W. Franke. Erinnerung - 1982 1982 war das Jahr, in dem das ars electronica Festival und das "meeting of world-SF" in Linz zusammenkamen. Am 29. September inszenierte ich im ORF-Landesstudio die Uraufführung des Multi-Media-Events "im weißen Rauschen". Es war die Umsetzung einer Kurzgeschichte, die in der Polaris-Reihe bei Suhrkamp erschien. Es ging um die Radio-Strahlung der Galaxie Cygnus-A, die ich vom Teleskop in Effelsberg einfangen und aufzeichnen ließ und in den hörbaren Frequenzbereich umsetzte. Es war in weisses Rauschen, das ich als Anlass zur Kreation und Stimulation von Bildern und Klängen nutzte. Danach fand die Abschlussveranstaltung des Kongresses "world-SF" statt. Wir beide saßen nebeneinander auf dem Podium und verteidigten gegen vehemente Angriffe unseren eigenwilligen Typus von Literatur, der vielen zu unmenschlich, zu wissenschaftlich, zu gefühlskalt formuliert war. Am Abend folgte ein langer Gedankenaustausch. Erinnerung 1985 All unsere Gespräche in der Erinnerung habe ich im Auftrag von IBM-Deutschland über das Verhältnis von "Kunst und Technik" geschrieben. Dabei entstand die Idee für ein Kultur-Magazin "Zukunft ! - Beiträge zu Kunst, Technologie und Gesellschaft?. Für das Musterheft "Digitale Künste" hat du mir den Beitrag "Kreative Technologie: Der Computer und die Kunst" zur Verfügung gestellt. Jürgen Claus und Gerd Gerken waren mit von der Partie. Im Januar 1985 hatte ich den Prototypen den Firmen IBM, Digital Equipment, Philip Morris und Olivetti vorgestellt. Philip Morris realisierte das Konzept mit dem Trend-Magazin "Über-Morgen", und ich lernte über Dich Imai Roehreke, die Pressesprecherin von Digital Equipment kennen. Im Gespräch mit ihr entwickelte sich die Idee, für DEC eine Sammlung zum Thema "Die Entwicklungsgeschichte der Computer-Kunst in Deutschland" in Grafik, Animation und Musik aufzubauen. Die Sammlung enthielt auch Werke von Dir und warb als Wanderausstellung in vielen Städten Deutschlands ab 1985 für die neue, digitale Ästhetik. Erinnerung 1987 Im Jahr 1987 habe ich die Idee an Dich herangetragen, gemeinsam eine Erzählung zu schreiben. Wir beide verfügten zu dieser Zeit über den 8-bit-Computer "Rainbow". Es waren Redaktionsexemplare, die uns Imai Roehrecke zur Verfügung gestellt hatte. Die Medienspezifik von Computer und Textverarbeitungsprogramm ließ es zu, Manuskripte auf Diskette zu speichern und diese auf dem Postweg zu versenden. Jeder konnte im Programm den Text des anderen verändern und die Erzählung fortschreiben. Nur ein grobes Gerüst war notwendig, darin konnte jeder den anderen immer wieder überraschen. Wohin würde uns der Weg führen? Diese neue Art der Kooperation zwischen zwei Autoren hat beflügelt und Du hast den Ball prompt zurückgespielt. Es entstand eine Gedanken- und Textsymbiose, wie sie enger kaum vorstellbar ist. Unser "roter Faden" war ein poetischer Text, den ich damals auf eine Synthesizer-Sphäre gesprochen hatte, die ich in meiner Musikformation "Software" eigens für uns produzierte. Das Thema war unsere Profession: "Das Andere, wie wird es sein? Liegt es jenseits aller Grenzen zu begreifen? So wie die Lösung aller Rätsel von Raum und Zeit jenseits liegt von Raum und Zeit?" Was für eine Hürde war es, diese Idee von einem Medien-Verbund Musik-Kassette und Buch dem Suhrkamp-Verlag nahe zu bringen. Honnefelder erkannte die Innovation und ahnte die Perspektive, aber die Verlags-Vertreter blockten, bis sie das fertige Produkt 1988 dem Handel anboten und auf Interesse stießen. Auf dem Klappentext schrieb Rottensteiner: "sie schufen mit diesem Kassettenbuch ein neues Medium aus Worten und Klängen, das eine Tür öffnet zu einem neuen Raum mit neuen Türen zu neuen Räumen, in denen Intellekt und Emotion zusammenfinden". Erinnerung - 1988 Immer wieder angeregt durch unsere punktuellen Kontakte und die Erfahrung und Ermutigung, dass da draußen noch so einer ist, der ähnlich denkt wie ich... verlagerte ich meinen Interessensschwerpunkt bereits Anfang der 80er Jahre auf das Genre "Science-Fiction". Ohne Grenzen Ideen von Erlebnisräumen umsetzen, neue Räume mit neuen Sinnlichkeiten schaffen, das war meine Faszination Durch die Buchveröffentlichungen Syn-Code-7 und den Folgeroman "DigIt" inspiriert, hatte ich 1984 mit einem Musiker die Musikformation "Software" gegründet. Es ging darum, mit elektronischem Equipment neue Klangfarben, neue Sequenzen, Rhythmen und Melodien zu schaffen. Die Cover von "Software" waren mit den damals aktuellsten Computergrafiken gestaltet und selbstverständlich warst auch Du mit Arbeiten vertreten. Die Klang-Atmosphären und dazu passende Poems hatten für mich eine magische Aura, in deren Verlauf ich in den folgenden 15 Jahren zum Musikproduzenten und Creative Director des von Klaus Schulze gegründeten Labels IC wurde. Auf diesem Kultlabel für Musikelektronik hatte ich alle Freiheiten, mit neuen Medien zu experimentieren. 1984 war auch das Jahr, in dem ich für den Chaosforscher Heinz Otto Peitgen und sein Team an der Universität Bremen die künstlerische Beratung für die Gestaltung der Fraktale übernahm und für das Goetheinstitut die Wander-Ausstellung "Schönheit im Chaos" auf den Weg gebracht habe. Auch hier ergaben sich wieder spannende Schnittpunkte zu Deinen grafischen Chaosexperimenten. Was uns beide verband, war die Idee von der Verschmelzung der Worte mit den Klängen und den Bildern. Die Verbindung von technisch geprägter Literatur und elektronischer Musik mit computergestützter Kunst hast Du "Globorama" und ich "Kuppelprojektion" genannt. Beide haben wir in unterschiedlichen dramatischen Szenerien literarisch unsere Multi-Media-Events beschrieben. Von der Idee besessen, unsere Beschreibungen in die Praxis umzusetzen, nahm ich Kontakt zu den Planetarien Bochum und Stuttgart auf. Der Vorläufer einer Kuppel-Projektion war eine programmierte Multivision aus abstrakten Naturdetails in Verbindung mit elektronischer Musik, die ich im Oktober 1988 als "Syn-Phonie für Computermusik und Sternenlicht" im Planetarium Bochum aufführte. Im September 1989 gelang endlich mit der Klang-Komposition "Syn-Code-Sunset" die erste All-Sky-Projektion in Kombination mit Deiner fraktalen Computergrafik. Ich denke, es war für uns beide ein Erlebnis-High-Light, wie sich unsere literarische Idee in konkretes Erleben umsetzte, und: wir waren mitten drin. Erinnerung 1989 Mein Weg hat sich in einer elastischen Vernetzung mit Dir konsequent entwickelt vom utopisch-technischen Roman über die phantastische Fotografie, über elektronische Musik, über unsere gemeinsamen Diskussion des Fremden, über die Realisierung des ersten Kassetten-Romans, über die Verschmelzung von Text, Musik und Computergrafik in der Kuppel-Projektion bis zu einer ersten Rekapitulation unseres Grundthemas "Computerkultur". Erst jetzt, wo ich die Erinnerungen niederschreibe, wo ich in alten Texten blättere und Daten zusammentrage wird mir deutlich, wie oft wir zusammengearbeitet haben und wie oft Neues entstanden ist. Im August/September 1989 habe ich die "Bremer Tage der Computerkultur" initiiert und organisiert. Es ging um eine erste umfassende Präsentation der "Digitalen Künste". Verschiedene Ausstellungen zum Thema Computer-Grafik, digitale Bildverarbeitung, Desk-Top-Publishing, Computer-Literatur, Computer-Musik und das Symposion "Künstliche Intelligenz" (unter Deiner Moderation) sollten an verschiedenen Orten in der Bremer City deutlich machen, wie sehr sich eine neue Kulturform herausgebildet hat. Der gleichnamige Katalog mit Beiträgen vieler kompetenter Kollegen erhellt bis heute die historische Entwicklung. Erinnerung 2000 Nachdem ich rund 10 Jahre lang als Creative Director im Musiklabel Innovative Communication gearbeitet habe, fiel im Sommer des Jahres 2000 die grundsätzliche Entscheidung, mich wieder konsequent auf eigene Kunstprojekte zu konzentrieren. Als Thema habe ich mir in einer Rückbesinnung auf mein ars-electronica-Projekt "das Rauschen" (vom akustisch-weissen bis zum kosmisch-hintergründigen) gesetzt. Die große, private Sammlung zur Entwicklungsgeschichte der Computergrafik in Deutschland, laufende Meter an Literatur und eine komplette Sammlung des Software-Computer-Music-Projektes bot ich der Kunsthalle Bremen als Geschenk mit der Auflage, sich für das Thema Computerkultur einzusetzen. Die Sammlung sah ich als Fortschreibung des renommierten Kupferstich-Kabinetts in die Zeit der digitalen Clones des 21. Jahrhunderts. Wulf Herzogenrath hat als Direktor mit Weitblick und Engagement diese Anregung aufgenommen. Du erinnerst Dich an unser erstes Treffen bei Wulf Herzogenrath zusammen mit Frieder Nake und Heinz-Otto Peitgen, auf dem die Grundzüge kommender Ausstellungen besprochen wurden? Nun steht Deine eigene Ausstellung an diesem Ort bevor. Ideen werden Wirklichkeit. Wunderbar! Als ich mich 2000 entschied, wieder zu den Wurzeln meines Interesses der Kunst zurückzukehren, habe ich in der Einsamkeit einer Finca auf Mallorca wieder begonnen zu malen. Entstanden ist, als eines der ersten Bilder "talk-to-hwf". Ein amorphes Feld, ein gelbes Rauschen, getupft in Acryl auf einer Leinwand 100 mal 100 cm, die mit duftendem Espresso-Kaffesatz grundiert wurde. Mit ca. 35.000 gelbvarianten Punkten habe ich vier Wochen lang einen Monolog mit Dir in einem analogen Code materialisiert. Für mich habe ich damals "auf den Punkt gebracht", welche Bedeutung Deine Worte in Deinem Roman für mich als Leser hatten. Welche folgenreiche Konsequenz sich für mich ergab. Erlebnis 2007 Und nun, lieber Herbert habe ich den Bogen der Erinnerungen zum Kreis gekrümmt. Vielleicht ist es mir mit diesem Brief gelungen, Dir deutlich zu machen, was ein Literat wie Du mit der Kraft seiner Worte konkret bewegen und verändern kann. Ich fühlte mich durch Dich auf angenehme Weise stets angeregt und hatte Lust auf Veränderung. Dafür an diesem Tag der Erinnerungen und Danksagungen nochmals meinen ausdrücklich Dank an Dich! Wenn am 17. Juni dieses Jahres 2007 Deine Ausstellung in der Kunsthalle Bremen eröffnet wird, dann freut es mich ganz besonders, nicht nur von Dir immer wieder inspiriert worden zu sein, sondern auch selbst eine Anregung in das Spiel der Kräfte gegeben zu haben. Ein Spiel, das Dich nach Bremen führt und das Dein bildnerisches Werk zu Recht an einem ausgezeichneten Ort der Öffentlichkeit vorstellt. Ich hoffe sehr, Du bleibst dieser Welt noch lange schaffend und inspirierend erhalten.... Es grüsst Dich ganz herzlich Michael Bremen, den 24.12.2006ff © www.MikeWeisser.de |